Häufige Fehler beim Anbau von Paprika, die Ihre Ernte kosten können

Im heutigen Beitrag werde ich über die häufigsten Fehler beim Pflanzen von Paprika sprechen, die ihre Leistung erheblich beeinträchtigen können, und über die Bedingungen, die Paprika im Allgemeinen nicht mögen. Dieser Artikel wurde durch eine Anfrage meiner Abonnentenin Elena inspiriert.

Paprika keimt sehr langsam und manchmal überhaupt nicht. Der Prozess von der Aussaat bis zum Erscheinen der ersten Triebe dauert in der Regel 10 bis 14 Tage, kann jedoch je nach Qualität des Saatguts variieren und bei einigen Samen dauert die Keimung sogar noch länger.

Ich habe Techniken für den Umgang mit besonders hartnäckigen Samen, um eine schnellere Keimung zu fördern, die ich mit Ihnen teilen werde.

Darum können Pfeffersamen möglicherweise nicht keimen:

  1. Altes oder minderwertiges Saatgut: Kaufen Sie Saatgut immer von seriösen Lieferanten und prüfen Sie das Verfallsdatum. Wenn Sie Ihre eigenen Samen sammeln, wählen Sie nur gesunde Pflanzen und lagern Sie diese zur Belüftung in perforierten Papiertüten. (Das ist meine Lieblingsmethode.)
  2. Falsche Samenauswahl – Stellen Sie sicher, dass Sie das richtige Saatgut für Ihre Wachstumsbedingungen auswählen.
  3. Ungeeigneter Boden: Paprika gedeihen in leichtem, lockerem und atmungsaktivem Boden. Ich verwende eine Mischung aus 10 Teilen Tieftorf, 1 Teil Wurmkompost und 1 Teil Perlit sowie etwas Flusssand. Diese Mischung hat bei mir über die Jahre hinweg gut funktioniert.

Vermeiden Sie die Verwendung von Gartenerde, da diese normalerweise zu schwer ist und die Keimung verhindern kann.

Fehler, die Ihre Paprikaernte ruinieren können

  1. Falsche Pflanzzeit: Die Pflanzzeiten variieren je nach Paprikasorte. Beispielsweise kann die Reife würfelförmiger Sorten 140 bis 150 Tage dauern, während kegelförmige Sorten 100 bis 110 Tage benötigen. Ich beginne im Februar mit der Aussaat, weil ich in der mittleren Wolgaregion bin; Die südlichen Regionen könnten früher beginnen.
  2. Sämlinge zu früh düngen: Frisch gekeimte Sämlinge benötigen in der Regel keine zusätzlichen Nährstoffe, da sie sich die benötigten Nährstoffe aus dem Saatgut und der Erde entnehmen können. Warten Sie nach dem Umpflanzen mindestens zwei Wochen oder bis 2 bis 4 echte Blätter erscheinen, bevor Sie mit der Fütterung beginnen.
  3. Kreuzkontamination: Pflanzen Sie niemals scharfe und süße Paprika gleichzeitig, da süße Sorten am Ende scharf schmecken können.
  4. Falsche Saattiefe: Saattiefe zwischen 0,5 und 1 Zentimeter. Zu flache Samen können austrocknen und nicht keimen, während zu tiefe Samen möglicherweise überhaupt nicht aufgehen.
  5. Überwässerung: Vermeiden Sie nach dem Pflanzen eine Überwässerung, da durchnässte Erde die Sauerstoffverfügbarkeit verringern und die Keimrate verringern kann. Übermäßige Feuchtigkeit kann außerdem zu Samenfäule und Pilzkrankheiten wie Welke führen.
  6. Belüftung und Temperaturkontrolle: Wenn Sie die Samen abdecken, denken Sie daran, sie regelmäßig zu lüften, um Kondensation zu vermeiden. Halten Sie eine Keimtemperatur zwischen 25 und 27 Grad Celsius ein. Niedrigere Temperaturen können die Keimung verzögern.

Wenn die Sämlinge langbeinig werden, was selten vorkommt, können Sie sie beim Umpflanzen bis auf die Keimblattblätter vergraben, solange der Stiel nicht verhärtet ist. Dies kann stärkere Wurzeln fördern.

Beleuchtung: Obwohl ich davon ausgehe, dass Sie sich der Bedeutung einer guten Beleuchtung bewusst sind, kann das Hinzufügen zusätzlicher Beleuchtung nach Möglichkeit hilfreich sein.

Eine frühe Samenkeimung kann von Vorteil sein, da dadurch lebensfähige Samen frühzeitig identifiziert werden können, was Platz und Aufwand spart.

Indem Sie diese häufigen Fehler vermeiden, erhöhen Sie Ihre Chancen, gesunde Setzlinge zu züchten und eine reiche Pfefferernte zu erzielen. Vergessen Sie nicht, sich anzumelden, um weitere Gartentipps und -tricks zu erhalten. Viel Glück bei Ihren Pflanzungen und Ihren nächsten Gartenprojekten!